Raffael Luto und Robert Heigl

Raffael Luto ist Liedermacher, Poet und Geschichtenerzähler. Seine Geschichten werden Gedichte, seine Gedichte werden Lieder. Ohne dabei verkopft zu wirken, verbindet er Poesie mit deutschem Singer/Songwriter-Sound und berührt dabei sein Publikum mit tiefgründigen Inhalten in die man sich fallen lassen kann. Wer möchte kann bei „Tschu Tschu“ eine Anlehnung an R.M. Rilke hören,
„Ich lebe mein Leben von Zeit zu Zeit
und immer ist es die gleiche
mein Gleis ist die Beständigkeit
und die Sehnsucht meine Weiche“
und wer will darf bei „Goodbye Descartes“ aus dem ewigen Verstandeskarussell austreten:
„Jeder Fluss mündet am Ende immer nur in sich Goodbye Descartes! Ich fühle – also bin ich.“
In seiner Zeit als Frontmann einer Indie-Deutschrock-Formation, wurde Raffael einmal von einer Journalistin als eine Mischung aus Bob Dylan und dem französischen Dichter Arthur Rimbaud verglichen. Um diesem ehrenvollen Vergleich gerechter zu werden und um seine Texte noch mehr in den Fokus zu rücken, beschloss er 2015 sich als Liedermacher bzw Singer/Songwriter selbstständig zu machen. Nach einer mehrmonatigen Selbstsuche auf dem Jakobsweg und einem abgebrochenen Philosophiestudium diente damals ein Auftritt mit der Neuseeländischen Popgröße Brooke Fraser in der Münchener Backstagehalle als Initialzündung. Die Leichtigkeit in der Schwere, die Stille mitten im Trubel – der junge Songwriter ist in den Zwischenräumen zuhause – jedoch nie ohne klar zu machen, dass hinter allem Zwiespalt eine grenzenlose Zuversicht liegt. Wie im Song „Die Studie“ in dem es heißt:
„Eine Studie hat ergeben: es ist ein wundervolles Leben“
Seit dem Frühjahr 2016 ist Raffael mit Live-Band unterwegs und es wird an einer ersten CD gebastelt, auf der neben Raffael auch einige Gastmusiker ihren musikalischen Beitrag leisten. Die CD wird den Titel „Goodbye Descartes“ tragen und voraussichtlich Anfang 2017 erscheinen. Auch gibt es neben den Konzerten immer mal wieder exklusive Abende mit Lesungen von Raffaels Gedichten und Geschichten in Kombination mit Musik.

Robert Heigl ist ausgestiegen. Er hat die Wohnung in der Stadt verlassen, er hat seinen Job gekündigt, und er hat der kapitalistischen Glaubensgemeinschaft den Rücken zugewandt.
Jetzt kommt er kurz zurück, um frisch gewaschen und frisiert von seinem Leben auf dem Bergbauernhof zu berichten. Seine Lieder erscheinen teils wie ein Mosaik der guten Gründe für diesen Schritt, und seine Gedanken sind eine Einladung, den eigenen Status Quo zu hinterfragen.
Aber nicht nur das, Robert Heigl schaut auch auf scheinbar Banales und beschäftigt sich humorvoll und tiefsinnig mit allem, was sonst noch so passiert zwischen Himmel Herz, und Hirn.

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Stadtgarten
Veitsmüllerweg 2, 85354 Freising
20 – 23 Uhr